Tucking nicht Peniskäfig

Ich dachte immer, ich bräuchte einen Peniskäfig oder Keuschheitsgürtel (KG) um mich weiblicher zu fühlen. Aber nach den letzten Tagen weiß ich, dass das Verstecken meiner Hoden und das weg klemmen viel besser zu meinem Körperempfinden passen.

Ein KG verstärkt nur das Gefühl, dass meine Hoden und Penis nicht zu meinem inneren Bild meiner weiblichen Identität zu passen.

Ein KG ist wohl einfach nur ein Sextoy und mehr nicht. Er hilft bei der Demütigung und ist passend für meine devote masochistischen Neigungen. Meine weibliche Identität wird dadurch aber eher negativ beeinflusst.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich ohne KG besser klar komme als mit.

Bitte steckt mich nicht gleich in die Klapse für diese Gedanken 😂

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Tucking und Zweifel an meiner männlichen Seite

Ich experimentiere in den letzten Tagen mit Tucking – dem verstecken oder kaschieren meines männlichen Geschlechts.

Durch das verschieben der Hoden in das Innere meines Körpers – über den Leistenkanal, kann man den Hodensack entleeren und damit wird das „verstauen“ des restlichen Geschlechts deutlich einfacher.

Seltsamerweise gefällt mir der leere Hodensack mit am meisten bei dem ganzen.

Ich bin mal wieder uneins mit mir und meiner sexuellen Identität. Bin ich überhaupt männlich? Mag ich meine Männlichkeit? Bin ich nicht vielmehr eindeutig eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle? Sollte ich nicht endlich mein eigentliches Geschlecht akzeptieren?

Ist es wirklich so eindeutig? Spinne ich mal wieder rum? Ich bin so am zweifeln meiner genderfluiden Entdeckungen.

Sorry für diese unklaren Gedanken. Sie mussten einfach raus.

Genderfluid urges…

Manchmal schreit das weibliche ich so laut, dass ich Kopfschmerzen bekomme.

Das kann ich nicht ignorieren, das darf ich nie wieder ignorieren.

Ich ignoriere es nicht mehr, ich lebe es. Ich wünschte mir allerdings, dass es für andere so normal ist, wie es sich für mich anfühlt.

Wort zum Sonntag.

Schweigen… ich bin langweilig

Irgendwie hab ich gerade nichts zu erzählen.

Beruflich einfach zu viel zu tun, privat viel unterwegs. Anscheinend ist da aber nichts dabei was ich Euch erzählen könnte, möchte.

Hm, schon schade, wenn man bedenkt wie viel ich zu Beginn geschrieben habe.

Was kann ich Euch erzählen? Was interessiert Euch?

OT: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Deppenleerzeichen, Plenk, seit/seid…

Eines vorweg: Ich war schon immer grottenschlecht in Deutsch oder anderen Fremdsprachen. Diktate waren der absolute Graus. Auch heute tue ich mir oft genug schwer. Ich vermute ich habe eine ausgeprägte Legasthenie oder Schreibschwäche, die nie richtig diagnostiziert wurde.

Und trotzdem habe ich mich über die Jahre durch Disziplin selbst so weit gebracht, in einem einigermaßen korrektem Deutsch zu schreiben – zumindest wenn ich mir selbst genug Zeit lasse.

Um so schlimmer ist es für mich, wenn ich Dinge wie „Ihr seit ja echt komisch“, „Seid ich Dich kenne…“, „ich glaube nicht ,dass Du das kennst“ usw. sehe. Ich kann Menschen (mit Deutsch als Muttersprache) immer weniger ernst nehmen, die sich hier so wenig Mühe geben.

Für mich ist das ein täglicher Kampf, um meine eigene Unzulänglichkeit in den Griff zu bekommen. Anderen Menschen ist das einfach egal.

Gibt es hier noch jemanden der ähnlich unterwegs ist?

Was ist Glück?

Für mich ist Glück,

  • dass ich mich selbst gefunden habe,
  • dass ich geliebt werde so wie ich bin,
  • dass ich selbst liebe,
  • dass ich meine verschiedenen Teile ausleben und leben kann,
  • dass ich nicht mehr an mir zweifle,
  • dass ich weiß was ich nicht bin,
  • dass ich meinen Weg gehe, wohin er mich auch führt,
  • dass ich mich so frei und glücklich fühle wie noch nie,
  • dass ich das alles so formulieren kann,
  • dass ich mich mit Musik durch die kleinen Tiefen im Leben bringen kann,
  • ….

Was ist Glück für Euch?